{"id":114,"date":"2021-06-12T20:33:59","date_gmt":"2021-06-12T18:33:59","guid":{"rendered":"https:\/\/klaus-hinrich-singer.de\/?p=114"},"modified":"2021-06-12T20:37:27","modified_gmt":"2021-06-12T18:37:27","slug":"nominierungsrede-vom-8-5-2021-in-schweimke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klaus-hinrich-singer.de\/?p=114","title":{"rendered":"Nominierungsrede vom 8.5.2021 in Schweimke"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der CDU,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>auch ich m\u00f6chte Sie und Euch zur heutigen Nominierungsveranstaltung begr\u00fc\u00dfen. Wenn ich mich so im Saal umschaue, wei\u00df ich nicht, ob mit den n\u00e4chsten S\u00e4tzen noch irgend jemand etwas neues erf\u00e4hrt, trotzdem m\u00f6chte ich mit einigen Daten zu meiner Biografie beginnen: Geboren am 12.6.1968 in Gifhorn, folglich 52 Jahre alt. Grundschule Steinhorst, Orientierungsstufe Hankensb\u00fcttel, Gymnasium Hankensb\u00fcttel, Abitur 1987, Leistungskurse Deutsch und Physik, Pr\u00fcfungsf\u00e4cher Mathematik und Biologie.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1997 sind Martina und ich verheiratet, unsere Tochter Louisa ist 23 Jahre alt und studiert Tiermedizin, unser Sohn Tristan ist 18 Jahre alt und lernt Bau- und Landmaschinenmechatroniker.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Abitur habe ich im Landkreis Uelzen und in der Region Hannover den Beruf des Landwirts erlernt, dann Zivildienst in Celle absolviert und anschlie\u00dfend zwei Jahre lang das Thaer-Seminar besucht. Der Abschluss lautet: Staatlich gepr\u00fcfter Landwirtschaftsleiter. Auch die Ausbildereignung habe ich hier erworben. Seit 1995 bin ich selbst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit nunmehr 19 Jahren bin ich Ratsmitglied in Steinhorst, in der vorherigen Legislaturperiode stellvertretender B\u00fcrgermeister, seit 2016 B\u00fcrgermeister. Dem AR der Volksbank, jetzt SILA, geh\u00f6re ich seit 15 Jahren an, hier wird ein gewisser wirtschaftlicher Sachverstand durch die Aufsichtsbeh\u00f6rden vorausgesetzt und durch Schulungen gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Isenhagener Land bin ich tief verwurzelt, bin absolut \u00fcberzeugter Landbewohner. Gleiche Lebensverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Bewohner des flachen Landes einzufordern, geh\u00f6rt zu den Daueraufgaben. Eigentlich handelt es sich hier um eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, aber wenn ich mir den Entwurf des neuen Regionalen Raumordnungsprogramms so anschaue oder auch das Beharren auf der sogenannten Einwohnerveredelung, dann wei\u00df man, da\u00df hier dauerhaft ganz dicke Bretter zu bohren sind. F\u00fcr mich sieht es im Moment so aus, da\u00df die l\u00e4ndlichen Gebiete f\u00fcr die St\u00e4dte den Naturschutz sicherstellen sollen, sauberes Trinkwasser liefern, nach h\u00f6chsten Standards produzierte Lebensmittel und auch noch exponentiell steigende Wolfsbest\u00e4nde mit Weidetierhaltung kombinieren. Allein hieran zeigt sich schon, in welchem Umfang gesunder Menschenverstand im Mangel ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen gesunden Menschenverstand proklamiere ich f\u00fcr mich. Viele Dinge m\u00fcssen vom Ende her gedacht werden: Was ist das \u00fcbergeordnete Ziel, wie kommen wir da m\u00f6glichst schlank hin, da sowohl Personal- als auch Finanzressourcen begrenzt sind? Hin und wieder muss auch die Frage erlaubt sein: Was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn eine der vielen b\u00fcrokratischen Fesseln, die sich in manchen Bereichen regelrecht widersprechen, bis zum Anschlag gedehnt wird? Dar\u00fcber hinaus gedehnt lasse ich hier mal weg. Und kann ich dieses f\u00fcr die Kommune vertreten und in Kauf nehmen? Der Ma\u00dfstab muss immer sein: Was ist das Beste f\u00fcr die Gemeinschaft? Dieses Vorgehen funktioniert allerdings nur, wenn Verwaltung und vor allem auch der Rat, mitziehen. Dies wiederum setzt Vertrauen, umfassende Information und Kommunikation voraus. Ich bin v\u00f6llig \u00fcberzeugt davon, da\u00df B\u00fcrger es nicht sch\u00e4tzen, wenn parteitaktische Erw\u00e4gungen eine Rolle spielen. Eine gute Idee bleibt eine gute, egal wer sie hatte. Umgekehrt gilt das nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Bl\u00f6dsinn\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn man das hier und heute nicht so merken sollte:<\/p>\n\n\n\n<p>was mir etwas schwerf\u00e4llt: Sich selbst zu loben und die eigenen Vorz\u00fcge in den Vordergrund zu stellen. Viel eher sollte das \u201eWir\u201c im Fokus stehen. Die meisten im Saal verstehen wohl nur zu gut, was ich meine, viele hier stellen sich ja auch einer Wahl. Wahlkampf funktioniert allerdings nur, wenn man das eigene Licht nicht unter den Scheffel stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Also geht es weiter mit positiven Aspekten zu meiner Person: Wirtschaftliches Denken ist bei mir naturgem\u00e4\u00df ganz tief verankert, schlie\u00dflich bin ich seit 25 Jahren selbst\u00e4ndig. Eine Bilanz kann ich nicht nur lesen, sondern auch interpretieren und Entwicklungen herausfiltern. Von daher bin ich kein v\u00f6lliger Gegner der Umstellung der kommunalen Finanzen von Kameralistik auf Doppik, weil zumindest durch das Bewerten und die AfA den Entscheidungstr\u00e4gern die Unterhaltung ihrer Liegenschaften, auch die unterlassene, vor Augen gef\u00fchrt wird. Ob es dazu einer Sonderform der Bilanzierung, der Doppik eben, bedurft h\u00e4tte, kann man schon arg bezweifeln. Das Land selber hat von einer Einf\u00fchrung f\u00fcr sich selbst Abstand genommen, das ist sehr vielsagend\u2026 Die jetzt gerade noch einmal verschobene Umsatzsteuerpflicht der Kommunen ist aber definitiv ein B\u00fcrokratiemonster und der Nutzen steht in keinem Verh\u00e4ltnis zum Aufwand.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chte ich einen kleinen Exkurs in die gro\u00dfe Politik unternehmen: Im Moment w\u00e4re es wohl sehr seltsam, wenn sich auf einer Veranstaltung der CDU niemand zu den Vorkommnissen bei der Bestimmung des Kanzlerkandidaten \u00e4u\u00dfern w\u00fcrde: der Unmut der Basis zu dem qu\u00e4lend langen Proze\u00df ist meiner Meinung nach damit zu erkl\u00e4ren, da\u00df schon bei der Wahl des Parteivorsitzenden der Wille der Basis von den Delegierten nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt wurde. Als dann Parteivorstand und Pr\u00e4sidium diesen Fehler bei der Bestimmung des Kanzlerkandidaten nocheinmal trotz aller Warnungen aus den Kreisverb\u00e4nden wiederholt haben, kam es zur Eskalation mit Ansage. An der Stelle stehen wir jetzt. Trotz allem gilt es zu bedenken: Wen w\u00fcnschen Sie sich von den zur Verf\u00fcgung stehenden Personen als Kanzler: Scholz, Baerbock oder doch Laschet? F\u00e4llt die Entscheidung wirklich schwer?<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint vielen Menschen garnicht aufzufallen, da\u00df im Wahlprogramm der Gr\u00fcnen ein ganz anderes Verh\u00e4ltnis zum Eigentum hinterlegt ist. Was mit einer Gesellschaft passiert, wenn sich Leistung nicht mehr lohnt, haben wir auch auf deutschem Boden schon einmal ausprobiert. Ein gebrochenes Verh\u00e4ltnis zu Zahlen und Fakten ist bei vielen f\u00fchrenden Vertretern dieser Partei zu konstatieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Politik auf Bundesebene muss dringend die Besteuerung internationaler Konzerne wie Amazon, Starbucks oder Apple l\u00f6sen. Die Bev\u00f6lkerung hat kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, da\u00df diese Konzerne mit ihren Steuervermeidungspraktiken unseren Einzelhandel und Mittelstand immer weiter \u00fcbervorteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Tatsache, da\u00df der deutsche Staat bei den cum-ex Gesch\u00e4ften mehrfach Kapitalertragssteuer erstattet hat, die nie gezahlt wurde, erh\u00f6ht nicht die Achtung vor ihm. Der Finanzminister wird gerade von heftigen Erinnerungsl\u00fccken \u00fcber solche Vorf\u00e4lle zu seiner Zeit als erster B\u00fcrgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg geplagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Es kann nicht sein, da\u00df es \u00fcber einen Zeitraum von 25 Jahren nicht gelingt, Kerosin zu besteuern. Fl\u00fcge quer durch Europa f\u00fcr 19,99 \u20ac sind \u00f6kologischer Unsinn und auch die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe scheint mir mittlerweile reichlich hoch. Viele haben in den letzten Monaten feststellen d\u00fcrfen, wie sch\u00f6n Deutschland ist, teilweise in n\u00e4chster N\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00e4hrlich finde ich, da\u00df die EU f\u00fcr alle m\u00f6glichen Unzul\u00e4nglichkeiten verantwortlich gemacht wird, wobei sie sich zugegebenerma\u00dfen alle M\u00fche gibt, diesen Klischees zu entsprechen. Wie kann man denn auf die Idee kommen, EU Beamte Impfstoff einkaufen zu lassen und nicht Kaufleute. So konnten keine Vertr\u00e4ge auf Augenh\u00f6he zustande kommen. H\u00e4tte man jeweils einen Manager von Aldi, Lidl und EDEKA mitgenommen, h\u00e4tten wir einige Probleme weniger. Die Hilfsangebote der Wirtschaft waren da und sind ausgeschlagen worden. F\u00fcr mich m\u00fcsste die EU vor allem ein Friedensprojekt sein, damit die V\u00f6lker Europas sich nicht weiterhin wie in den vergangenen Jahrhunderten regelm\u00e4\u00dfig die K\u00f6pfe einschlagen. Dies w\u00fcrde eine gemeinsame Au\u00dfen-und Verteidigungspolitik vorausetzen, hiervon sind wir weit entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Paradebeispiel, f\u00fcr mich dicht an unterlassener Hilfeleistung: Ein Fl\u00e4schchen Impfstoff von Biontec enth\u00e4lt 2,25 ml. Eine Impfdosis entspricht 0,3 ml, also sind in einer Flasche rechnerisch 7,5 Impfdosen enthalten. Zugelassen sind nur 6! \u00dcber Monate hinweg hat man es nicht geschafft, den Impf\u00e4rzten die Verantwortung mit der siebten Dosis abzunehmen. Ein Teil der \u00c4rzte verimpft 7 Dosen, ein anderer Teil nur 6, um Haftungsrisiken aus dem Wege zu gehen. Unhaltbare Zust\u00e4nde in Niedersachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgeregt habe ich mich auch \u00fcber die Vorg\u00e4nge mit den Novemberhilfen: Nicht nur da\u00df eine Abwicklung \u00fcber die Finanz\u00e4mter viele Betr\u00fcgereien von vorneherein ausgeschlossen h\u00e4tte. Nein dieser Vorgang hat auch offenbahrt, da\u00df sowohl Wirtschafts- wie auch Finanzminister Umsatz und Gewinn anscheinend nicht auseinanderhalten k\u00f6nnen. Nicht da\u00df der Gastronomie die Hilfen nicht geg\u00f6nnt seien, aber es gibt keine legale Branche mit einer Umsatzrendite von 75%! Ob es jetzt f\u00fcr jeden Teilockdown, Br\u00fcckenlockdown etc neue Regeln f\u00fcr Finanzhilfen geben muss, wage ich arg zu bezweifeln. Selbst ausgeschlafene Steuerberater hissen bei der Beantragung die wei\u00dfe Fahne.<\/p>\n\n\n\n<p>So langsam n\u00e4here ich mich jetzt den Sp\u00e4hren, die uns hier vor Ort direkt betreffen: Wir als Kommunen schlagen uns regelm\u00e4\u00dfig mit Problemen herum, f\u00fcr die Landesbeh\u00f6rden wie NLWKN, ARL und Regionalverband zust\u00e4ndig sind. Hier kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu massiven Zielkonflikten, die klar benannt werden und von den Entscheidungstr\u00e4gern L\u00f6sungen eingefordert werden m\u00fcssen. So hat sich der NLWKN mit den Gew\u00e4sserunterhaltungsverb\u00e4nden \u00fcberworfen. Diese setzen nahezu keine Bauma\u00dfnahmen zur Erreichung der WRRL mehr um, weil eine rechtsichere Verwendung der F\u00f6rdermittel nicht mehr m\u00f6glich erscheint. Der NLWKN wird jetzt selbst vor Ort aktiv, es fehlen aber Kontakte und auch Personal. Die zeitgerechte Umsetzung der WRRL ist akut gef\u00e4hrdet. Es stehen Strafzahlungen von 1 Mio \u20ac pro Tag f\u00fcr Niedersachsen im Raum. Landwirtschafts- Umwelt- und Finanzministerium in Hannover sind nicht in der Lage, praktikable Handlungs-vorschl\u00e4ge mit entsprechenden Verwaltungsvorschriften zu entwickeln. Von Richtlinienkompetenz des MP nichts zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Thema Energiewende: Wir bauen zwar noch Windr\u00e4der im Norden, schaffen es aber nicht, Stromtrassen in den S\u00fcden zu erstellen, bezahlen stattdessen Abschaltzeiten. Wir kaufen Atomstrom aus Tschechien und Frankreich um damit unsere Elektoautos anzutreiben. Es ist nicht gelungen, f\u00fcr 20 Jahre alte Windr\u00e4der eine wirtschaftliche L\u00f6sung f\u00fcr den Weiterbetrieb zu finden. Die Energiewende im angezeigten Zeitraum ist mit dem immer weiter ausgeweiteten Verbandsklagerecht definitiv nicht vereinbar.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr all dies bin ich nicht zust\u00e4ndig und werde es auch nicht, werde aber nicht nachlassen, die Entscheidungstr\u00e4ger mit den Unzul\u00e4nglichkeiten und L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen zu behelligen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich wollte kurze Einblicke auf meine Ansichten und Haltungen gew\u00e4hren, damit Sie und Ihr seht, wen Ihr da gegebenenfalls w\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Posten des Samtgemeindeb\u00fcrgermeisters ist eine sehr herausfordernde Aufgabe, gesucht wird kein reiner Verwaltungsmitarbeiter, hier liegt in den Augen vieler Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis vor. Man ist zwar Chef der Verwaltung, wobei Mitarbeiterf\u00fchrung hier nach meiner Auffassung wichtiger ist, als beispielsweise sich permanent \u00e4ndernde Einzelheiten der Berechnung der Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge oder der Erschlie\u00dfung selbst umsetzen zu k\u00f6nnen. Hier sind mittlerweile selbst erfahrene Mitarbeiter auf die Hilfe spezialisierter Kanzleien angewiesen. An Details beispielsweise der Finanzbeziehungen zwischen Kommunen, Landkreis und Land habe ich mittlerweile regelrecht Gefallen gefunden und Einfluss nehmen kann hier nur, wer den Sachverhalt verstanden hat. Meine Kenntnisse in Sachen Verwaltung sind mittlerweile sowohl durch meinen Beruf als auch durch die T\u00e4tigkeit als B\u00fcrgermeister viel tiefgreifender, als man das noch vor ein paar Jahren erwarten konnte. Meine B\u00fcrgermeisterkollegen hier im Saal werden das aus eigener Erfahrung &nbsp;best\u00e4tigen k\u00f6nnen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch zur Aufgabe des SgB geh\u00f6rt aber das Mitnehmen von Politik und Bev\u00f6lkerung. F\u00fcr den Haushalt ist schlie\u00dflich der Rat zust\u00e4ndig und ohne entsprechende Mittel ist es schwierig. Ich denke, es ist jedem im Saal bekannt, da\u00df die SG finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine Verbesserung liegt aber nicht nur hier in der Kommune sondern auch in Gifhorn und Hannover. Hierf\u00fcr sind eine gute Vernetzung und das vehemente Eintreten f\u00fcr unsere Belange unabdingbar. Das kann ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz viel Raum im t\u00e4glichen Arbeitsleben wird das Verh\u00e4ltnis zu den Mitgliedsgemeinden einnehmen. Welchen Umfang eine gedeihliche Arbeit auch nur f\u00fcr eine kleine Gemeinde wie Steinhorst einnehmen kann, wei\u00df ich nur zu gut. Den ehrenamtlich T\u00e4tigen muss gew\u00e4hrleistet werden, ihren Aufgaben mit vertretbarem Aufwand nachkommen zu k\u00f6nnen. Hier wird es zwischen Wahltermin und Konstituierung der R\u00e4te mit Wahl der B\u00fcrgermeister noch gro\u00dfen Abstimmungsbedarf geben. Nur soviel dazu: Ich stehe zur Eigenst\u00e4ndigkeit der Gemeinden, weil die vielen Arbeitsstunden der ehrenamtlich T\u00e4tigen nicht ad\u00e4quat aufgefangen werden k\u00f6nnten, sollten sie zB in einer Einheitsgemeinde hauptamtlich erbracht werden m\u00fcssen. Au\u00dferdem sch\u00e4tze ich die Expertise der R\u00e4te, in denen ganz unterschiedliche berufliche Hintergr\u00fcnde vertreten sind tund auch die Lebenswirklichkeiten von Ratsleuten aus verschiedenen Generationen. Das ist ein Bollwerk gegen Betriebsblindheit!<\/p>\n\n\n\n<p>Einige S\u00e4tze noch zu den Kernaufgaben der Samtgemeinde: Beginnen m\u00f6chte ich mit den Feuerwehren. Der Einsatz kann garnicht hoch genug bewertet werden, jeder der schon einmal in einer Notlage war, wird dies best\u00e4tigen. Wir muten den Feuerwehrleuten zu, f\u00fcr uns buchst\u00e4blich durchs Feuer zu gehen oder auch bei Unf\u00e4llen in psychisch herausfordernde Situationen zu kommen. All dies ist in der Fl\u00e4che nur mit Freiwilligen zu leisten. Eine angemessene Ausstattung sind wir den Aktiven also mindestens schuldig. Und nein, die Feuerwehr ist eben kein Verein, sondern sie nimmt in bestimmten Gefahrenlagen auch hoheitliche Aufgaben wahr, die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter sind nicht umsonst Ehrenbeamte.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulen, Kinderg\u00e4rten, Krippen: Die Maxime \u201eKurze Wege f\u00fcr kurze Beine\u201c gilt uneingeschr\u00e4nkt. Die schulische Situation ist hier nach meiner Einsch\u00e4tzung ungleich besser als in vielen St\u00e4dten und diesen Vorteil m\u00fcssen wir f\u00fcr unsere Kinder unbedingt erhalten. Im Bereich der vorschulischen Betreuung gibt es mit dem DRK einen starken Partner, der das t\u00e4gliche Gesch\u00e4ft hervorragend beherrscht. Die Investitionen der j\u00fcngsten Zeit in diesem Bereich sprechen B\u00e4nde, eine entsprechende finanzielle Beteiligung des Landes an den Kosten mu\u00df kontinuierlich eingefordert werden (Konnexit\u00e4tsprinzip).<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffentlich habe ich meine Vorz\u00fcge und Grunds\u00e4tze darstellen k\u00f6nnen, ohne allzu gro\u00dfspurig zu wirken. Dieses Amt traue ich mir zu und biete allen am Wohl unserer Region Interessierten eine gute Zusammenarbeit an, fu\u00dfend auf Loyalit\u00e4t, offener und ehrlicher Kommunikation und Bereitschaft zum guten Kompromiss, der die Basis unserer Demokratie darstellt, wir haben mit Bedacht unserer Verfassungsv\u00e4ter das Verh\u00e4ltniswahlrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin also \u00fcberzeugt davon, die Samtgemeinde Hankensb\u00fcttel durch die n\u00e4chsten Jahre f\u00fchren zu k\u00f6nnen und werbe heute um Ihre Stimme und bei entsprechendem Ausgang dann um die aller Wahlberechtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und w\u00fcrde aber gerne noch eventuell aufkommende Fragen beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der CDU, auch ich m\u00f6chte Sie und Euch zur heutigen Nominierungsveranstaltung begr\u00fc\u00dfen. 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